Maultiere sind ganz gross im kommen

Aus einer Pferdestute und einem Eselhengst ergibt sich eine sehr interessante Mischung. Ein Maultier entsteht. Selbst nicht fortpflanzungsfähig, muss man immer wieder an den Ursprung: Pferdestute und Eselhengst. Das Fohlen, das aussieht wie ein Pferd, jedoch lange Ohren, feinere Gliedmassen und schmale Hufe hat, ist etwas ganz Besonderes. Bei liebevoller und konsequenter Erziehung ist ein Maultier nicht störrisch. Es lässt sich sogar sehr leicht führen. Seine Neugierde kann man für die Erziehung ausnutzen. Ein sehr grosser Einfluss auf die Brauchbarkeit des Maultieres hat die Behandlung, die ihm durch den Führer und Pfleger zuteil wird. Es ist fleissig, arbeitswillig und von Natur aus sehr gutmütig. Wenn jemand ein Maultier schlecht behandelt, wird es das Tier nie vergessen und kennt diesen Menschen nach Jahren noch.

Reiten und Fahren

Ein Maultier kann auf verschiedenen Gebieten ausgebildet werden. Man kann auf ihm reiten, englisch oder western, kann es die Kutsche ziehen lassen, kann es zum Säumen und Lastentragen im Gebirge verwenden. Sind die Kinderbeine auf der Wanderung müde geworden, wird das Maultier das Kind nur zu gerne auf seinem Rücken den Berg hinauftragen. Auch an Dressurvorführungen haben schon Mulis teilgenommen. Einfaches Dressurreiten und Springen kann man dem Muli problemlos beibringen. Rennmaultiere (vor allem in Mexiko) stammen meist von einer amerikanischen Vollblutstute oder einer Racing-Quarterhorse-Stute ab. Bei unseren Maultieren in der Schweiz wird darauf geachtet, dass die Mutter eine Freibergestute ist. Dies ergibt die ruhigeren Typen. In unwegsamem Gelände leisten sie ihre Arbeit mit grosser Sicherheit. Sie tragen Lasten bis zu 150kg.

Eigene Logik

Beim Arbeiten mit dem Tier kann sich ein Mulibesitzer oft ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Tiere haben ihre eigene Logik und das "Mitdenken" bei einem Muli ist sehr interessant

 

Kreuzung aus:

Eselhengst mit Pferdestute

Maultier

Pferdehengst mit Eselstute

Maulesel